Diagnostik und Therapieplanung


 

"Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind. Andere gibt's nicht." (K. Adenauer)

 


Sie erhalten von uns eine individuelle präzise Diagnostik nach ICD-10, AMDP-System, OPD, SORCK-Modell und Ähnlichem. Darüber hinaus erstellen wir individuelle, auf den Patienten zugeschnittene Therapiepläne für Ihre erfolgreiche, auf Genesung des Patienten ausgerichtete Therapie.

Dabei untersuchen wir die individuellen Merkmale des Patienten im Sinne einer differenzierten Therapieplanung und Prognoseeinschätzung.

 

 

Inhaltlich arbeiten wir nach einer bestimmten Arbeitsweise, nach einem von der Inhaberin entwickelten gestuften Analyseprinzips und Vorgehensweise bei der Berichterstellung:

Bockwyt, Esther (2016). Der verhaltenstherapeutische Bericht an den Gutachter. Stuttgart: Schattauer.

 

Diese Arbeitsweise weist kurz gefasst folgende Qualitätsmerkmale auf:

  • Genauigkeit/Präzision der Aussagen
  • Spezifität der Aussagen: Die Besonderheit des individuellen Patienten muss in den Aussagen deutlich werden
  • ein drittes Merkmal beinhaltet die interne Konsistenz des Berichts: Es muss ein roter Faden erkennbar sein und Widerspruchsfreiheit zwischen Aussagen der einzelnen Berichtselementen bestehen

Diese Arbeitsweise unterscheidet sich von einer eher schemenhaften, oberflächlichen Vorgehensweise, in der Standardformulierungen und unzählige Fachbegriffe aneinandergereiht werden, ohne, dass geprüft wird, ob diese auf die Problematik des Patienten überhaupt zutreffen.

 

Folgendes Beispiel möge dies kurz verdeutlichen:

Die Aussage aus einer Verhaltensanalyse "Lerngeschichtlich relevant für die aktuelle Störung sind negative Erfahrungen mit den engsten Bezugspersonen." ist allgemein gehalten, ungenau und nicht spezifisch: Negative Erfahrungen dürften die meisten unserer Patienten, ja sogar alle Menschen im Laufe ihrer Kindheit schon gemacht haben. Insofern ist die Aussage richtig/gültig, aber nicht genau und spezifisch. Genau und spezifisch wäre sie, wenn sie die negativen Erfahrungen detaillierter beschreibt.

 

Natürlich handelt es sich hierbei um eine einzelne Aussage und nicht um eine komplette Verhaltensanalyse. Der einzelne Satz wird wahrscheinlich in den weiteren Folgesätzen noch konkretisiert. Aber auch solche weiteren Ausführungen können oberflächlich bleiben, anstatt genau und spezifisch zu sein, sodass die gesamte Verhaltensanalyse insgesamt wenig Aussagekraft hat, wie das folgende Beispiel kurz andeuten soll.

 Nach dem dargestellten Satz könnten weiter Ausführungen folgen, beispielsweise in dieser Gestalt:

 

"Die Patientin sammelte invalidierende Erfahrungen mit den Eltern, welche sie nicht in ihrem Selbstwertgefühl und in sozialen Kompetenzen stärkten. Die Eltern fungierten nicht als positive Lernmodelle. Positive Verstärkung fand nur unzureichend statt. Die Pat. konnte soziale Kompetenzen nicht erwerben und ist daher in Belastungssituationen, wie aktuell, überfordert, sodass sich die Symptomatik entwickelt."

 

Eine solche Darstellung erklärt nicht, wieso sich bei der Patientin gewisse Vulnerabilitäten entwickelten und wieso die Patientin auf der Basis dieser aktuell krank geworden ist.  Zunächst werden die Eltern nicht genauer beschrieben, sondern einfach behauptet, diese hätten die Pat. nicht in Selbstwert und sozialer Kompetenz gestärkt und fungierten nicht als positive Lernmodelle. Die gesamte kindliche Situation wird nicht konkret dargelegt.

Besteht also eine Verhaltensanalyse (oder Psychodynamik) weitestgehend aus solchen Floskeln, die auf die meisten Patienten zutreffen (also valide sind), aber eben nicht präzise und spezifische sind, entsteht kein plausibles Erklärungsmodell für die Störung/Problematik des Patienten, welche aber wiederum die Basis ist für die Prüfung der Notwendigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Therapie und einen entsprechend angemessenen Behandlungsplan, der auf  dem Erklärungsmodell fußt, durch den Gutachter.

 

Unsere präzise und individuelle Arbeitsweise können Sie gerne auch in Form von Textproben einsehen.

Sie wird von uns in allen Verfahren (TP, VT, Analyse) angewendet.

 

Kurz gefasst: Was beinhaltet die Hilfestellung:

Die Diagnostik und Therapieplanung unabhängig vom Gutachterverfahren sowie die Formulierung eines Berichtvorschlags beinhaltet auch:

  • für TP: Diagnostik: nach ICD-10, der Neurosenstruktur, Abwehrmechanismen, des Grund- und aktuell wirksamen unbewussten Konflikts bzw. Konflikte und des Strukturniveaus, der einzelnen strukturellen 'Schwächen', Formulierung der Psychodynamik, Erstellen eines Therapieplans bezogen auf den jeweiligen Patienten mit speziellem Konflikt oder ausgewählten Strukturfoki, ggf. Diskussion der Differentialindikation zur analytischen (und modifizierten analytischen) Therapie
  • für VT:  Diagnostik nach ICD-10, der Persönlichkeitsstruktur, die Erstellung einer Verhaltensanalyse, Identifikation und Formulierung von therapeutischen Zielen und Interventionen/Methoden
  • -> all dies brauchen Sie also nicht explizit vorzunehmen (wichtig ist nur, dass ausreichend deskriptive Informationen zum Patienten erfasst werden können, um die Diagnostik und Therapieplanung valide und zutreffend auf den individuellen Patienten zu erstellen). Trotzdem 'dürfen' Sie natürlich Ihre eigenen Überlegungen zu den o.g. Punkten schon von vornherein miteinbringen, dafür gibt es in den Fragebögen die entsprechenden Stellen. Wir setzen uns dann damit auseinander und verändern und/oder ergänzen diese gegebenenfalls. In jedem Fall setzen Sie dich dann hinterher mit meiner Sichtweise auseinander und ergänzen und verändern diese gegebenenfalls.

Was uns auszeichnet:

  • ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis
  • eine Bearbeitungszeit von i.d.R. nicht mehr als 14 Tagen

  • sehr gute Erreichbarkeit

  • Eingehen auf individuelle Bedürfnisse

  • unkompliziertes, einfaches Verfahren für Sie als Therapeut mit prägnant und kurz gestalteten Fragebögen und einem neuen internen Kundenbereich zur Online-Übermittlung als spürbare Arbeitsentlastung

  • sehr individuelle, auf den jeweiligen Patienten zugeschnittene Diagnostik und Therapieplanung

  • keine anonyme Massenbearbeitung

  • spezielle Patienten-Fragebögen, die die Individualität jedes Patienten gut abbilden können
  • hoch qualifizierte, kompetente und nach oben vorgestelltem Konzept geschulte Mitarbeiter  (Diplom- oder Master- Psychologen in psychotherapeutischer  Ausbildung oder bereits approbiert) mit umfangreicher Erfahrung und sehr guten psychologisch-psychotherapeutischen Kenntnissen

 

Die Inhaberin verfügt über mehrjährige Erfahrung in Bezug auf die angebotenen Dienstleistungen. Dies in allen Therapieverfahren gleichermaßen.

Sie supervidiert und überprüft die von Mitarbeitern erstellen Arbeiten entsprechend der skizzierten Qualitätsmerkmale und im Hinblick auf die Anforderungen der Gutachter.

 

Das Unternehmensführung liegt in psychologischer, nicht in betriebswirtschaftlicher Hand und Verantwortlichkeit.